Paragliding Interlaken – Keine Panik über den Wolken

Paragliding Interlaken – Keine Panik über den Wolken

Paragliding Interlaken – Interlaken ist besonders im Sommer, mit seinen blauen Seen, bunten Blumenwiesen und prächtigen Bergen einfach wunderschön. Wir haben ein verlängertes Wochenende in der Stadt verbracht. Geplant war ein Städtetrip, heraus kam ein kleines Abenteuer.

Mit dem ICE kamen wir nach etwa fünf Stunden Fahrt in Interlaken an. Wir checkten gegen Mittag in unserem rustikalen Hotel in der Fußgängerzone ein und machten uns als erstes auf die Suche nach einem Mittagessen. Etwas Landestypisches sollte es sein. In der Fußgängerzonen, wurden wir fündig. Unsere Wahl fiel auf ein Käsefondue.

Paragliding Interlaken Gleitschirmfliegen Schweiz

Gut gesättigt setzten wir unseren Spaziergang fort. Immer weiter liefen wir entlang am türkisblauen Fluss, vorbei an einigen kleinen Wasserfällen bis zum See und wieder zurück. Immer wieder fiel mein Blick in die Himmel. Weit oben drehten Gleitschirmflieger ihre Runden.

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Zuschauen ist ansteckend – Paragliding Interlaken

Paragliding scheint DER Sport hier in Interlaken zu sein. Im Minutentakt tauchen wie aus dem Nichts, immer wieder neue, bunte Fallschirme am Himmel auf und gleiten langsam nach unten. Mitten in der Stadt, direkt neben der Fußgängerzone, ist die große Landewiese. Daneben stehen direkt die Büdchen, in denen man sich informieren und anmelden kann.

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Sehr verlockend. Ich wollte schon immer mal mit einem Gleitschirm fliegen und einen besseren Ort, als vor dieser atemberaubenden Bergkulisse, habe ich noch nicht entdeckt. So blieb mir nichts weiter übrig, als mich anzumelden.

Mit einem leichten Kribbeln im Bauch buchte ich meinen ersten Flug. Erik wollte lieber am Boden bleiben und aus sicherer Entfernung zuschauen.

Die Aufregung steigt – Paragliding Interlaken

Am nächsten Morgen um 10Uhr war es dann so weit. Die Aufregung stieg. Wir gingen zum Treffpunkt und wurden eingewiesen. Neben mir gab es noch einen Dutzend andere Leute, die auch Interlaken von oben sehen wollten. Wir bekamen Gurte und Jacken und stiegen in einen Bus, welcher uns auf den Beatenberg Amisbühl brachte. Während der Fahrt gab es weitere Einweisungen.

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Oben angekommen breiteten die Piloten die Fallschirme aus und sortierten die Leinen. Ich stand am Berghang und hatte noch gar keine richtige Vorstellung wie der Tandemgleitschirm-Pilot mit mir von dem Berg in die Luft kommt. Ich wurde langsam immer nervöser und fing an die Kenntnisse des Piloten zu hinterfragen. „Sag mal, wie oft hast Du das schon gemacht?“ und „Bist du dir sicher, dass mein Gurt so richtig ist?“ und weitere ähnliche Fragen durfte sich der arme Kerl von mir anhören.

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Er schnallte mich vor sich und überprüfte noch mal alles. Dann hieß es rennen. Beziehungsweise laufen. Laufen in Richtung Abgrund, immer weiter den Berg runter. Gesagt, getan. Weit laufen mussten wir allerdings nicht. Nur soweit, wie es nötig war die Seile des Fallschirms zu straffen. Plötzlich spürte ich den Boden unter meinen Füßen nicht mehr und setzte mich in den Sitz hinein. Wir waren in der Luft und die Erde war hunderte von Metern tief unter uns.

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Ein Grund um in Panik zu verfallen? – Paragliding Interlaken

Ich überlegte kurz, was in dieser Situation alles passieren könnte. Schaute nach oben, schaute mich um und es fiel mir nichts ein. Ich verdrängte alle Gedanken. Dort oben in der Luft war es super ruhig. Ich hörte nichts außer meinen Atem. In der Ferne sah ich die Schneebedeckten Berge, unter mir die Stadt mit ihrem unglaublich blauen Fluss und die beiden Seen. Ein Gefühl, als würde ich auf ein Bild schauen. Die Aufregung war komplett weg.

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Mein Tandempilot drückte mir die Steuerseile in die Hand und erklärte mir, wie ich den Riesenfallschirm lenke. Es funktioniert ähnlich wie ein Lenkdrachen. Langsam und mit Gefühl lenkte ich mal in die Eine, mal in die andere Richtung. Wir schwebten dicht an einem Berg vorbei und sanken immer tiefer. Der Flugzeit beträgt etwa 15 Minuten.

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Und dann ging alles ganz schnell – Paragliding Interlaken

Über dem Landeplatz sind wir noch eine kurze Runde im Kreis geflogen, bis wir fast mir unseren Beinen die Erde berührten. Dann war es so weit. Wir kamen mit den Füßen auf dem Boden auf, liefen drei, vier Schritte und blieben einfach stehen. Der Schirm senkte sich neben uns. Gelandet.

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Erik wartete auf mich auf dem Landeplatz und beobachtete meinen Anflug von unten. Sichtlich begeistert und überrascht hat er fest beschlossen, beim nächsten Mal auch zu fliegen.

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4 Antworten

  1. Total schöner Bericht und wirklich tolle Fotos von Dir in der Luft. Ich habe mich mal in Pokhara getraut und konnte es nicht ganz so genießen, weil ich immer dachte, was passiert, wenn die beiden Karabiner nicht halten, warum der Höhenmeter so piepst, warum er nicht mehr piepst…
    Auf den Bildern die es von mir gibt gucke ich nicht so entspannt wie Du 😉 Hut ab!

  2. Toll, dass Du Dich getraut und es genossen hast! Fliegen ist eine wirklich schöne Sache. Übrigens muss man als Tandempilot noch einen Extraschein zum Tandemfliegen machen – diese Piloten haben oft schon langjährige Erfahrung als Einzelflieger. Die Schweiz ist für einen Erstflug natürlich eine Traumkulisse – gute Wahl! 🙂
    LG Bianca

  3. Respekt! Schön, wenn man sich so über die eigenen Grenzen traut und dem Leben vertraut. Um ehrlich zu sein: Mir wird allein bei den Fotos schon schwummrig, aber andererseits habe ich das öfters schon beobachtet und dachte mir, dass es wunderschön sein muss, so frei zu fliegen/schweben/gleiten, wahrscheinlich die Einheit mit der Natur auf diese Art und Weise zu fühlen. Muss der totale Kick sein 😀
    Liebe Grüße aus Wien

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