Die beste Reisedrohne – Der ultimative Drohnen Vergleich der aktuellen Modelle

Die beste Reisedrohne – Der ultimative Drohnen-Vergleich der aktuellen Modelle

(Werbung – Affiliate Links) Eine Drohne gehört mittlerweile zu meiner Reiseausstattung dazu. Damit kannst Du geniale Bilder aus der Vogelperspektive schießen und so die Umgebung mal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Bis dato habe ich nur DJI Produkte geflogen und in meinem letzten Beitrag habe ich nützliche Infos zum Thema Reisen mit Drohne – Tipps Drohnenkauf, Transport, Versicherung, gesetzliche Bestimmungen für Dich zusammengestellt. In diesem Blogbeitrag verrate dir welche DJI Drohne die beste Reisedrohne ist.

Momentan  existieren von DJI drei Drohnenserien im Hobbybereich / Verbraucherbereich:

  1. Mavic Serie
  2. Spark Serie
  3. Phantom Serie

Die zwei DJI Serien im Profibereich, Inspire und Osmo, werde ich aufgrund ihres hohen Preises und Größe nicht bewerten.

Die Hobby Serien haben verschiedene Flugmodelle. Eine Ausnahme stellt die Spark Serie dar, die aufgrund Ihres jungen Alters nur ein Modell hat.

Mavic Serie:

    1. Mavic 2 Pro
    2. Mavic 2 Zoom
    3. Mavic Air
    4. Mavic Pro Platinum
    5. Mavic Pro

Spark Serie:

    1. Spark

Phantom Serie:

    1. Phantom 4 Pro V2.0
    2. Phantom 4 Advanced

Ich ordne und bewerte die Modelle in Bild-/Videoqualität, Preis, Reisetauglichkeit, bezogen auf Ihren Formfaktor, Faltbarkeit und Gewicht.

Reisen mit Drohne – Tipps und alles was du wissen musst! Drohne reisen Tipps, Erfahrungsbericht und welche Drohne am Besten fürs Reisen geeignet ist. Eigenschaften die Drohne mitbringen muss.
Ein See in Bayern von oben

Das muss deine Reisedrohne können.

Es gibt einige Faktoren die eine großartige bzw. die beste Reisedrohne ausmachen.

Der Formfaktor einer Reisedrohne

Der Formfaktor ist ein wichtiger Faktor, der bei einer Drohne für die Reise zu berücksichtigen ist. Wenn Deine Drohne zu groß ist und mehr als die Hälfte Deines Handgepäcks ausfüllt, besteht Gefahr, dass diese zu Hause oder im Hotelzimmer bleibt. Damit besteht das Risiko, die Drohne für das atemberaubende Motiv nicht dabei zu haben. Daher sollte die Reisedrohne so kompakt wie möglich sein, damit diese beim Wandern, Erkunden, Reisen, praktisch überall problemlos in einer kleinen Tasche mitgeführt werden kann. Es ist ja nicht nur die Drohne, die mitkommt. Fernbedienung, Ladegerät, Ladekabel, Zusatzbatterien und Ersatzpropeller kommen noch hinzu.

Das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle bei der besten Reisedrohne

Bei längeren Touren oder Tagestrips kann das Gewicht einer Drohne eine wichtige Rolle spielen. Wenn man im Rucksack knapp 2 kg Drohnengepäck dabei hat, kann das eine Belastung sein und die Stimmung im Urlaub verschlechtern. Im schlimmsten Fall wird die Drohne nicht mitgenommen. Die Flugdauer mit einer Batterie ist wichtig und kann das Gesamtgewicht beeinflussen. Mit einer kurzen Flugdauer pro Batterie müssen zusätzliche Batterien mitgeführt werden müssen. Dies macht den Kauf der Drohne teurer, da zusätzliche Batterien gekauft werden müssen.

Zu leichte und zu kleine Drohnen habe auch Nachteile. Leichte Drohnen sind ein wenig windanfälliger und sind schlechter sichtbar.

Foto-/ Videoqualität der aktuellen Reisedrohnen

Als Reisender möchte man gerne qualitativ hochwertige Videos und Fotos aufnehmen.

Gimbal: Die beste Reisedrohne sollte daher über ein 2- oder besser 3-Achsen-Gimbal verfügen. Dieses sorgt für verwacklungsfreie Aufnahmen. Der 3-Achsen Gimbal minimiert das leichte Zittern bei Korrekturbewegungen.

Bildsensor: Größere Bildsensoren sind besser. Durch die Größe des Bildsensors kann mehr Licht auf die vorhandene Fläche fallen.  Dies ist bei wenig Licht wichtig und der Qualitätsunterschied ist erkennbar durch weniger Bildrauschen. Sensorgrößen reichen bei DJI zwischen 1/ 2.3” und 1” Zoll. Die Auflösungen der Bildsensoren reichen von 12 Megapixel bis hoch zu 20 Megapixel.

Videoauflösung: Für Youtube Aufnahmen, sollte anstatt der 1080p Full HD Auflösung besser die 4K Auflösung genommen werden.  Die Bilderrate (Frames per second – FPS) hat eine sehr geringe Bedeutung. Die Vorteile von 60 FPS sind, dass die Videos flüssiger wirken und das mit 60 FPS Ausgangsmaterial sich bessere Zeitlupen erstellen lassen als mit 30 FPS.

Die Software der Reisedrohnen

Frauen und Software…. Für mich muss Software intuitiv sein, daher nutze ich ein apple Smartphone und ein DJI Produkt. Die Drohne ist mit GPS Empfang kinderleicht zu starten, zu fliegen und zu landen. In den intelligenten Flugmodus zu wechseln und diesen zu nutzen ist einfach. Software-Updates mit Sicherheit Patches und neuen Funktionen werden regelmäßig über Firmware- und App-Updates von DJI bereitgestellt und vermitteln mir ein Gefühl der Sicherheit. Ebenso unterstützen Aktualisierungen der  Flugdatenbank mich bei meinen Flügen. So weiß ich immer, wo ich fliegen darf und was zu beachten ist. Fixes für die meisten Probleme kann man in den DJI Foren finden, wo die Community eine großartige Unterstützung liefert.

Ersatzteile für Drohnen

Propeller gehen bei einer Reisedrohne am häufigsten kaputt. Daher ist es wichtig, dass man eine Drohne hat, wo die Propeller leicht ersetzt werden können. Mit einem DJI Produkt hat man weltweit Zugriff auf Ersatzpropeller. Auch wenn Du unterwegs feststellst, dass Extra-Batterien notwendig sind, weil man gerade in einer kalten Region unterwegs ist, sind DJI Batterien leichter erhältlich. Ich habe mir z.B. von einem Reisenden eine Batterie für meine Phantom 4 Pro ausgeliehen. Dies sind die Vorteile, wenn man eine Drohne von dem Marktführer hat und auf eine große DJI Community zurückgreifen kann.

Melchsee frutt Family Lodge Hotel Melchsee. Angeln, Mountainbike fahren, Wandern Melchsee. Urlaub Schweiz mit Kind. Melchsee mit Kind Familienurlaub Hotel.
Sonnenuntergang in der Schweiz von oben

Die aktuellen Drohnen-Modelle im Vergleich

Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom als Reisedrohne

Die  Mavic 2 Pro ist zusammen mit der Mavic 2 Zoom das neueste Modell der Mavic Serie. Sie wurden im August 2018 von DJI vorgestellt. Die Mavic 2 Pro und die Mavic 2 Zoom unterscheiden sich ausschließlich in ihren Kameraeigenschaften und in ihrem Preis. Daher betrachte ich diese beiden Drohnen gemeinsam in diesem Abschnitt.

Die Mavic Serie hat mit der Einführung 2016  den Hobbymarkt für Drohnen durch ihren Formfaktor komplett verändert. Daher war es nur eine Frage Zeit, bis DJI eine zweite Version dieser Drohne auf den Markt bringt. Die Mavic 2 wurde in fast allen Aspekten verbessert, die Kamera, Flugzeit, Fluggeschwindigkeit, Lärmpegel, Hinderniserkennung und den intelligenten Funktionen (Flugmodi). Das einzige, was dieser tollen Drohne noch fehlt, ist die Wasserfestigkeit und die nach oben gerichtete Hinderniserkennung.

Kameras: Die Mavic 2 Pro hat eine Kamera von Hasselblad, dem Marktführer für hochwertige professionelle Mittelformatkameras. Die Hasselblad L1D-20c ist eine hochmoderne Luftbildkamera mit einem 20 Megapixel auflösenden 1 Zoll Bildsensor. Damit ermöglicht die Hasselblad im Vergleich zu den anderen Kameras der DJI Mavic Serie bessere Aufnahmen bei wenig Licht ( Low-light Aufnahmen). Die Hasselblad Kamera ermöglicht auch einen höheren maximalen ISO Wert. Dieser ist von 3200 bis 12800 manuell möglich. Hasselblad Natural Color Solution (HNCS) kommt ebenso zum Einsatz. HNCS optimiert das Bild und liefert eine hohe Farbgenauigkeit.

Die Mavic 2 Zoom beschreibt bereits im Titel den wesentlichen Unterschied. Die Zoom hat einen vierfach- Zoom, davon zweifach optisch mittels des  24 – 48 mm Zoomobjektivs. Die Kamera hat im Vergleich zur Pro einen 12 MegaPixel und 1/2.3 Zoll Bildsensor. Der ISO Bereich liegt daher nur bei 100-3200 (manuell). Damit eignet sich diese schlechter für Low-light-Aufnahmen. Die wesentliche Stärke dieser Kamera liegt in der Zoom-Funktionalität. Diese ermöglicht es Dir,  mehr Dynamik in Deine Videos reinzubringen und mehr kreative Ideen umzusetzen. Der Zoom ermöglicht nun Dolly Zoom Effekte zu schaffen. Dies ist ein Filmeffekt, der sogartig und damit faszinierend auf den Betrachter wirkt.

Mit der Mavic 2 Hyperlapse ein weiterer intelligenter Flugmodus hinzugekommen. Es existieren vier hyperlapse modi: free, circle , courselock und waypoint. Damit kannst du fantastische hyperlapse Videos auf deinen Reisen erstellen.

Beide Modelle haben eine Videoauflösung von 4K,  3840×2160 Pixel, 24/25/bis max 30 FPS und mit einer max. Video-Bitrate von 100 Mbps. Einzig im Farbmodi unterscheiden sich die beiden Modelle. Kann die Mavic 2 Pro Dlog-M (10 Bit) und HDR video (HLG 10 Bit) hat die Mavic 2 Zoom ausschließlich D-Cinelike.

Bei beiden Modellen ist es nicht möglich,  gleichzeitig im Videomodus Fotos zu schießen. Hier ist ein Wechsel vom Videomodus in den Fotomodus notwendig.

Mit der Mavic 2 Pro bekommst Du bessere Bilder und mehr Möglichkeiten diese nachträglich zu bearbeiten und Farben zu korrigieren. Mit der Zoom, erhältst Du mehr kreative Foto-/Videomöglichkeiten.

Die wichtigsten Merkmale der Mavic 2 als Reisedrohne

Formfaktor: Beide Modelle haben den bewährten Mavic Faltmechanismus. Dieser soll gemäß DJI mehr als 5000 Mal verwendet werden können. Wenn Du jeden Tag fliegen gehst, mit einmal auf- und zuklappen, wären das rechnerisch 6,8 Jahre. Aufgrund des Klappdesigns und der faltbaren Propeller kannst Du die Mavic 2 leicht verstauen und überall mit hinnehmen. Die kompakte Fernbedienung mit abnehmbaren Steuerknüppeln erleichtert das verstauen im Reisegepäck.

Gewicht: Mit einem Startgewicht von 907 g (Mavic 2 Pro) und 905 g (Mavic 2 Zoom) sind beide Modelle leicht zu tragen. Auch mit diesem geringen Gewicht widerstehen die Mavic 2 Modelle Windstärken der Stufe 5 (29 bis 38 km/h auf der Beaufort-Skala).

Lautstärke: Standardmäßig sind nun die sogenannten Low-Noise-Propeller, welche erstmalig mit der Mavic Platinum Pro eingeführt worden sind. Durch die leisen Propeller sind beide Modelle merklich leiser, angenehmer zu nutzen und dadurch unauffälliger in ihrem Gebrauch.

Bild und Videoqualität: Beide Modelle haben einen 3- Achsen Gimbal, welche sanfte und stabile Fotos und Videos in jeder Situation garantiert. Ich finde die Bild/Videoqualität bei beiden Modellen exzellent. Wenn Du das extra Geld hast und Dein Material nachbearbeiten möchtest, dann empfehle ich Dir die Mavic 2 Pro. Wenn Du Dich mehr kreativ ausleben möchtest oder nicht die 200€ hast, dann greife zur sehr guten Mavic 2 Zoom.

Hinderniserkennung: Beide Modelle haben eine omnidirektionale Hinderniserkennung. Diese umfasst die Richtungen links und rechts, auf- und abwärts sowie vor- und rückwärts.

Achtung: Die Hinderniserfassungssysteme nach links und rechts arbeiten nur in bestimmten Modi. Die DJI Garantie deckt auch keine Schäden ab, welche bei Crashs bei Flügen nach links oder rechts entstehen. Auch dann nicht, wenn die Drohne sich im unterstützten Modi befand. Ich empfinde das nicht als einen großen Nachteil. Du solltest stets Deine Flugumgebung kennen. Ich betrachte die Vorderen und die Hinteren Hinderniserkennungsensoren als vollkommen ausreichend.

Flugreichweite: Die Flugreichweite beträgt gemäß DJI unter perfekten Bedingungen 18 km bei 50 km/h. Das wäre aber nur one-way. Wenn man die Akkuladung für die Rückkehr einplant, dann kommt man auf 9 km. Diese Reichweite ist nur unter idealen Bedingungen erreichbar. Die Reichweite auf offenem Meer beträgt ca. 5 km, in der Stadt ca. 1-2 km. Die meisten Drohnenregeln weltweit schreiben vor, dass das UAV (unmanned, uninhabited oder unpiloted aerial vehicle, Unbemanntes Luftfahrzeug) auf Sichtweite zu fliegen ist.

Regeln hin oder her ich finde, das ist eine fantastische Reichweite und ermöglicht uns weiter entfernte Motive, wie z.B. eine Insel mit Leuchtturm, zu erreichen.

Flugzeit: Die Schwebezeit gibt DJI mit 29 min an, die maximale Flugzeit mit bis zu 31 Minuten, bei gleichmäßiger Geschwindigkeit und unter windlosen Bedingungen. Die Mavic ist für den Vorwärtsflug optimiert. Im Vorwärtsflug verbraucht die Mavic 2 daher im Vergleich zum Schwebeflug weniger Energie. Realistisch ist eine Flugzeit von 25-28 Minuten, was ich als vollkommen ausreichend empfinde, um die Motive anzufliegen. Der leere Akku ist in ca. 1 Std. 15 Min wieder aufgeladen. Mit zusätzlichen Batterien kannst Du Deine Unabhängigkeit steigern und  die Flugzeit /Tag erweitern.

Geschwindigkeit: Ein nicht unwichtiger Faktor ist die Geschwindigkeit. Beide Modelle haben im Sportmodus eine max. Geschwindigkeit von 72 km/h (ohne Wind). Unter realistischen Bedingungen werden es eher 40-50 km/h sein. Diese hohe Geschwindigkeit erlaubt es dir, weiter entfernte Motive zügig zu erreichen und schnell bewegende Motive einzufangen. Hierfür kannst Du den intelligenten Bildmodus “ActiveTrack 2.0” nutzen.

Mavic Air als Reisedrohne

Die Mavic Air erscheint mir wie eine Kreuzung aus der Mavic Air und der kleinsten DJI Drohne, der Spark. Wenn Du eine faltbare und hoch portable Drohne suchst, welche 12 Megapixel Fotos und 4K Videos schießen kann, dann ist die Mavic Air genau die richtige Drohne für Dich.

Die wichtigsten Merkmale der Mavic 2 als Reisedrohne

Formfaktor: Die Mavic Air ist eine faltbare und hoch portable Drohne. Nur die Arme aber nicht die Propeller lassen sich falten. Im gefalteten Zustand ist die Drohne

168 × 83 × 49 mm (L × B × H) klein. Das neue Apple iPhone Xs Max hat die Abmessungen 157,5 x 77,4 x 7,7 mm (L × B × H). Somit ist die Mavic in seiner Fläche nicht viel größer als das iPhone Xs Max. Kleiner ist nur noch die Spark. Da die Drohne so kompakt ist, kann diese leicht in Rucksack oder Handtasche verstaut werden. Damit qualifiziert die Mavic Air sich als eine “fast” immer dabei Drohne.

Gewicht: Mit einem Startgewicht von 430 g ist die Air ein Leichtgewicht. Sie wiegt nur noch doppelt so viel wie das iPhone Xs Max (208g). DJI gibt an, dass die Air  Windstärken der Stufe 5 (29 bis 38 km/h auf der Beaufort-Skala) widerstehen kann. Dieser gute Windwiderstandswert wird auch durch Test von erfahrenen Drohnenpiloten bestätigt. Auch bei starkem Wind hält sich die Drohne stabil in der Luft.

Lautstärke: Diese Drohne ist laut. Sie ist lauter als die anderen Mavic Modelle.

Ich vermute, die Hauptursache für die Lautstärke sind die kleineren Propellerblätter.  Weniger Fläche bedeutet weniger Auftrieb. Die Propeller müssen sich schneller drehen, um die wenige Fläche zu kompensieren. Durch die höhere Drehzahl können Lautstärkespitzen entstehen. Diese Drohne sollte nicht in den eigenen vier Wänden geflogen werden. Durch die Resonanz des Raumes könnten mehr als 100 db Lautstärke erreicht werden.  Mit der Air lässt es sich draußen stabil und gut fliegen, aber Du wirst Aufmerksamkeit beim Start und in gewissen Höhen erzeugen.

Bild und Videoqualität: Auch die kleine Air hat einen 3- Achsen Gimbal. Damit kann die Air Vibrationen, abrupte Bewegungen durch Wind oder starke Flugmanöver gut ausgleichen und erzeugt weiche Videoaufnahmen. Die Kamera unterstützt 4K Videos mit 30 FPS und hat eine Video-Bitrate von 100 Mbps. Eine 12 Megapixel Auflösung für Fotos rundet das kleine Paket ab. Mit der Panoramabildfunktion werden 25 Fotos in Sekundenschnelle zusammengefügt. Das Ergebnis ist dann ein Panoramabild in 32 Megapixel. Darüber hinaus verfügt die Mavic Air über weitere Gestensteuerungsmodi, neue Quickshot-Modi wie Asteroid und Boomerang. Damit unterscheidet sie sich klar von der Mavic Pro. Kameratechnisch ist die Mavic Air vergleichbar mit der Mavic Pro. Ich finde die Bildqualität gut.

Hinderniserkennung: Auch mit dieser Drohne brauchst Du keine Angst haben, dass Du in Objekte reinfliegst oder die Kontrolle verlierst. Die Mavic Air ist mit vorwärts-, rückwärts- und nach unten gerichteten Sichtsensoren und nach unten gerichteten Infrarotsensorsystem ausgestattet. Mittels des Advanced Pilot Assistance Systems (APAS) kann die Mavic Air automatisch Hindernissen, die vor oder hinter ihr sind, ausweichen.

Flugreichweite: Die Flugreichweite beträgt gemäß DJI unter perfekten Bedingungen 2-4 km. Durchgeführte Reichweitentest bescheinigen der Mavic Air max. 2 km auf dem Land und sogar 3 km auf dem Meer. In der Stadt werden es weniger sein. Ich finde dies sind Spitzenwerte für diese kleine Drohne. Mit dieser Reichweite ist die Air ein zuverlässiger Urlaubsbegleiter.

Flugzeit: Die maximale Flugzeit beträgt bei der Mavic Air 21 Minuten bei konstant 25 km/h, ohne Wind. Mavic Airs Ultraportabilität fordert als Opfer eine verringerte Flugzeit. Diverse Tests ergaben eine Flugzeit von max. 18-19 Min. Dann war die Batterie leer und die Mavic Air landete selbstständig. Ich halte dies für einen guten und ausreichenden Wert. Ich empfehle wegen der kürzeren Flugzeit das Flymore Paket. Mit den zwei zusätzlichen Batterien  bist du perfekt im Urlaub ausgerüstet.

Geschwindigkeit: Unter windfreien Bedingungen kann die Mavic Air 68 km/h schnell fliegen. Die Mavic Air kann diese Geschwindigkeit tatsächlich erreichen. Speedtests bescheinigen dies. Bei mehr Wind liegt die erreichbare Geschwindigkeit bei ca. 40-45 km/h.

Integrierter Speicher: Die Mavic Air hat 8 GB Speicher bereits eingebaut. Für den Fall, dass Du unterwegs bist und feststellst, dass Du Deine SD-Karte zum Bilder-/ Video sichern im Notebook vergessen hast, geht Dir das Motiv nicht verloren.

Mit Smartphone steuern: Die Mavic Air läßt sich auch mittels WLAN über ein Smartphone steuern. Die Reichweite ist hierbei sehr eingeschränkt, weil das durch das Smartphone aufgebaute WLAN-Netz keine große Reichweite hat. Ich empfinde die Steuerung über Smartphone als unpräziser als mit der Fernsteuerung. Ich betrachte die Steuerung über das Smartphone als eine reine Notfalllösung.

Gestensteuerung: Wie u.a. die Spark bringt die Mavic Air auch die Gestensteuerung mit sich. Hierbei kannst Du die Drohne per Handgesten steuern und Deine Drohne starten, landen, Selfies machen oder Videos aufnehmen.

Mavic Pro Platinum und die Mavic Pro als Reisedrohne

Da sich die Mavic Pro Platinum im wesentlichen in drei Merkmalen von der Mavic Pro unterscheidet, betrachte ich beide Drohnen gemeinsam. Die Mavic Pro ist die erste Generation faltbarer Drohnen. Die Mavic Pro Platinum war das optimierte Nachfolgemodell.

Folgende drei Unterscheidungsmerkmale hat die Mavic Pro Platinum:

  1. Eine erweiterte Flugzeit von 30 Minuten
  2. Eine erhöhte Schwebeflugzeit von 27 Minuten.
  3. Sie ist leiser als der Vorgänger,  4 dB (60% Rauschleistung) Fluglärmreduzierung.

Die Mavic Pro Platinum und die Mavic Pro sind die Vorgängermodelle der Mavic 2.

Die ersten Mavic Generationen werden nach dem Erscheinen der Mavic 2 günstiger im DJI Shop zum Kauf angeboten. Es ist eine Frage der Zeit, bis die restlichen Modelle abverkauft sind oder DJI sich entscheidet, die Mavic Pro Platinum und die Mavic Pro nicht mehr zu vermarkten.

Ich halte die Mavic Pro und die Mavic Pro Platinum auch nach dem Erscheinen der zwei Mavic 2 Modelle für sehr gute Drohnen. Gerade für Anfänger könnten diese Modelle aufgrund ihres herabgesetzten Preises attraktiv sein.

Formfaktor: Die Mavic Platinum Pro und Mavic Pro sind faltbare Drohnen. Arme und Propeller lassen sich klein zusammenfalten. Im gefalteten Transportzustand hat die Mavic Pro / Platinum folgende Maße: H83mm x B83mm x L198mm. Die Drohne lässt sich im Rucksack oder in einer Handtasche mitnehmen. Die Fernbedienung hat keine abschraubaren und an der Fernbedienung verstaubaren Steuerknüppel. Dadurch nimmt die Fernbedienung mehr Platz im Gepäck ein.

Gewicht: Mit dem Gimbal Schutz wiegen die Drohnen 743g und ohne Gimbal Schutz 734g. DJI gibt im Handbuch nur an, dass die Mavic Pro nicht bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 10m/s zu fliegen ist. Das entspricht Beaufort Stufe 5 (29 bis 38 km/h). Wie verschiedene Tests zeigen, stimmt die angegebene Windresistenz.

Lautstärke: Dies ist einer der Hauptunterschiede zwischen der Mavic Pro Platinum und der Mavic Pro. Die Propeller der Mavic Pro Platinum haben ein anderes aerodynamisches Design welche den Schall dämmt. Damit wird der Fluglärm um bis zu 4 dB * (60% Rauschleistung) reduziert. Dies merkt man bei der Gegenüberstellung mit der Mavic Pro. Damit wird das Drohnenfliegen leiser und weniger auffällig.

Bild und Videoqualität: Beide Mavic Modelle haben einen 3- Achsen Gimbal. Die Kamera unterstützt 4K Videos mit 30 fps, jedoch nur mit einer  Video-Bitrate von 60 Mbps. Der Kamerasensor verfügt über 12,35 Megapixel Auflösung für Fotos. Die Kamera macht schöne Video- und Fotoaufnahmen. Die besten Ergebnisse erhältst Du, wenn Du die Fotos im RAW Format aufnimmst und diese dann nachbearbeitest.

Hinderniserkennung: Die Mavic Pro’s der ersten Generation sind mit einem vorwärts- und einem nach unten gerichteten Sichtsystem ausgestattet. Dieses sucht ständig nach Hindernissen, um Kollisionen zu vermeiden, indem die Drohne um die Hindernisse herum-, diese überfliegt oder einfach schwebt.

Flugreichweite: Die Mavic Pro bringt ohne Wind eine Gesamtdistanz mit einer Batterieladung von 13 km zustande. Die Mavic Pro Platinum schafft 15 km. Reichweitentests zeigen bei der Mavic Pro Distanzen von 5.3 km auf. Die Mavic Pro Platinum schafft 6.2 km. In Deutschland und in vielen anderen Staaten sind jedoch nur Flüge in Sichtweite erlaubt.

Flugzeit: Mittels des starken Lithium Akku schafft es die Mavic Pro 27 Minuten, ohne Wind bei konstant 25 km / h) zu fliegen. 25 min sind bei der Mavic Pro aber der realistische und solidere Wert. Die Flugzeit der Mavic Pro Platinum beträgt  gemäß DJI 30 Minuten, ohne Wind bei konstant 25 km / h. Tests zeigen eine Flugzeit von 28 min. DJI hat mit der Mavic Pro Platinum die Flugzeit damit um 10-12 % gesteigert.

Geschwindigkeit: Aufgrund ihrer aerodynamischen Bauform hat die Mavic Pro ein stabiles Flugverhalten und kann unter perfekten Bedingungen Geschwindigkeiten von bis zu 64 Stundenkilometer erzielen. Tests zeigen Geschwindigkeit zwischen 40 und 70 km/h abhängig von den Windverhältnissen.

Spark als Reisedrohne

Die Spark ist die leiseste, leichteste, kleinste und günstigste Drohne im DJI Universum. Sie ist aufgrund ihrer festen Motorarme eine der stabilsten DJI Drohnen. Die Stabilität der Drohne ist auch von DJI so beabsichtigt. Reparaturen könnten teurer als eine Neuanschaffung der Drohne sein und dies macht Kunden unzufrieden. Zwar muss man mit der Spark im Vergleich mit anderen DJI Drohnen Abstriche in der Foto- und Videoqualität in Kauf nehmen, aber aus meiner Sicht, gibt es keine andere Drohne, die bei ähnlicher Größe, solche Bilder und Videos liefert. DJI bewarb die Spark stark mit dem Feature der Gestensteuerung. Für mich ist die Gestensteuerung in der Praxis unwichtig und daher betrachte ich diese nicht speziell. Was mir aufgefallen ist, dass ich mit der Spark entspannter fliege und mich traue, näher an Objekte zu fliegen. Vermutlich ist es der geringe Preis und die Stabilität der Spark, welche mich hierzu motiviert. Dies werte ich als einen Vorteil, weil es mir mehr kreativen Spielraum gibt.

Wichtige Merkmale der Spark als Reisedrohne

Formfaktor: Die Spark (übersetzt “Funke”) ist die kleinste Drohne und günstigste Drohne im DJI Portfolio. Die Motor/Propellerarme lassen sich bei dieser Drohne nicht zusammenfalten. Ein Vorteil, dass diese kleine Drohne robuster für den Einsatz macht. Sie ist damit schneller verstaut und startklarer als jede andere Drohne. Die Spark Abmessungen betragen 143 × 143 × 55 mm.  Bei der Größe ist die Spark prädestiniert für die Hosentasche oder Handtasche. Sie ist definitiv die immer dabei Drohne. Bei der Größe wird es mich nicht wundern, wenn bald einem Drohnenpiloten die Spark aus der Hosentasche oder Handtasche entwendet wird.

Da die Drohne so klein ist, empfiehlt sich draußen kein Start vom Boden aus, sondern von der Handinnenfläche. Auch das Landen sollte in der Handinnenfläche erfolgen oder auf einer sauberen, stabilen Fläche. Nur so kann sichergestellt werden, dass kein Staub oder andere Fremdmaterialien in die Propellermotoren gelangen. Ebenso wie die Mavic Pro hat die Spark noch keine abschraubbaren und an der Fernbedienung verstaubaren Steuerknüppel. Dies ist bei dieser kleinsten Drohne sehr schade, da die Fernbedienung hierdurch viel Platz wegnimmt. Der LED Bildschirm in der Fernbedienung wurde bei der Spark weggelassen. Dadurch, dass die gleichen Informationen auch im Smartphone-Bildschirm angezeigt werden, finde ich dies nicht schlimm.

Gewicht: Die Spark wiegt nur 300g. Sie ist damit nur 82g schwerer als ein iPhone Xs max. Das kleine Gewicht macht diese Drohne nicht unbedingt windanfälliger. DJI gibt an, dass die Spark Winden bis zu Beaufort Stufe 5 (29 bis 38 km/h) widerstehen kann. Dies wird durch viele youtube Tests auch bewiesen. Gewicht und Größe verändern auch die Wahrnehmung der Drohnen bei Deinen Mitmenschen. Die Spark wird eher als ein Spielzeug wahrgenommen und erscheint daher den meisten Menschen als ungefährlich. Dies ist ein großer Vorteil.

Lautstärke: Dies ist die leiseste Drohne im DJI Portfolio. Im Durchschnitt 87 db Lautstärke beim Start. Ich empfinde die Drohne als so leise, dass ich mit dieser Drohne starten, fliegen und landen kann und mein Nachbar im Garten nebenan, es nicht mitbekommt. Mit der Spark kannst Du am unauffälligsten und damit ungestörter Fliegen.

Bild und Videoqualität: Ultra-Kompaktheit und der  Preis fordern Abstriche bei der Kamera. Der Bildsensor ist 1/2.3″ groß und liefert eine Auflösung von 12 Megapixel. Auf RAW Aufnahmen muss man bei der Spark verzichten und mit JPEG auskommen.  Die max. Videoauflösung beträgt Full HD 1920×1080 Pixel und 30 FPS. Die Spark zeichnet die Videos mit einer max. Video-Bitrate von 24 Mbps auf. Damit bringt die Spark die schlechteste Videoleistung. Ein Grund der schlechteren Videoleistung könnte das Gimbal der Spark sein , welches nur eine 2-Achs-Stabilisierung hat. Die Verwacklungen im Video müssen digital stabilisiert werden, welches Prozessorleistung benötigt. Als einen Nachteil empfinde ich, dass die Spark Kamera mir weniger Kamera-Einstellungen ermöglicht. Für mich ein Nachteil, für dich evtl. ein Vorteil, weil es Foto und Video machen so einfach macht.

Hinderniserkennung: Die kleine Mavic Spark ist auch mit einem nach vorne ausgerichteten Hindernisserkennungssystem ausgestattet. Dieses System soll besonders im Active Track Modus Zusammenstöße vermeiden. Im Active Track Modus verfolgt mich die Drohne und soll dank Hindernisserfassungssystems potenzielle Hindernisse erkennen und ausweichen. Die Erkennung scheint soweit zu funktionieren, jedoch umfliegt die Spark oft nicht das Hindernis, sondern bleibt im Schwebeflug davor stehen.

Flugreichweite: Kleine Drohne bedeutet auch Batterien mit geringer Kapazität. Wie diverse youtube Tests zeigen, schafft die Mavic Spark unter realistischen Bedingungen aber 3 km Reichweite über Land. In der Stadt sind aber 300-500 Meter realistischer. Aus meiner Sicht vollkommen ausreichend. Auch wie bei anderen DJI Drohnen wird die Reichweite dramatisch reduziert, wenn Du mit WLAN und Smartphone fliegst.

Flugzeit: DJI benennt die max. Flugzeit der Spark mit 16 min, ohne Wind mit konstant 20 km/h. Diverse youtuber zeigen eine Flugzeit von 13 Minuten. Das erscheint wie ein schlechter Wert im Vergleich mit den anderen DJI Drohnen. Gemessen am Gewicht und  an der Größe dieser Drohne ist dies für mich ein Spitzenwert. In 13 Min bist du um dich selbst geflogen , hast viele Selfies gemacht bist, die Landschaft fotografiert und Dein Zelt von oben aufgenommen.

Geschwindigkeit: Die Mavic Spark erreicht ohne Wind eine max. Geschwindigkeit von 50 km/h. Da dies Top-Speed ist,  sind Geschwindigkeiten um 30 km/h im Alltag realistischer. Aufgrund ihrer aerodynamischen Bauform hat die Mavic Spark ein ähnlich stabiles Flugverhalten wie die Air.

Batterie: Die Batterie der Spark lässt sich unterwegs mit einer Powerbank aufladen. Das ist ein wichtiges Produktmerkmal, da ich mir hierdurch das Mitnehmen weiterer Spark Batterien erspare. Eine Powerbank habe ich immer auf Reisen dabei. Nun kann ich mit der Powerbank mein Smartphone und meine Drohne laden. Die Ladezeit der eingelegten Batterie in der Spark ist aber länger als direkt an der Ladestation.

Ruhrgebiet mit Kindern Highlights Aktivitäten Attraktionen Ruhrpott mit der Familie Kurzurlaub Kurzreise Ausflug Zeche Landschaftspark Duisburg, Baldeneysee, Seaside Beach. Ruhrgebiet mit Kindern bei schlechtem Wetter, Regenwetter
Tiger & Turtle im Ruhrgebiet von oben

Phantom Drohne als Reisedrohne

Die Phantom Serie sind die größten, schwersten und teuersten Drohnen im DJI Consumermarkt. Aufgrund ihrer Merkmale möchte die Phantom 4 schon eher Richtung Prosumer gehen, also für Anwender mit professionellen Ansprüchen. Da die Unterschiede zwischen der Phantom 4 Pro 2.0, Phantom 4 Pro und der Phantom 4 Advanced aus meiner Sicht geringer ausfallen, beschreibe ich die drei in einem Abschnitt und gehe auf die Unterschiede dann im Einzelnen ein. Selbst DJI listet nur ein paar Unterschiede zwischen den Phantom4 Drohnenmodellen auf. Als einer der wesentlichen Unterschiede hebt DJI hervor, dass die Phantom 4 Pro V1.0 und Advanced mit der Videoübertragungstechnik Lightbridge arbeitet und die Phantom 4 Pro V2.0 mit einem OcuSync-Übertragungssystem ausgestattet ist. Dies ermöglicht der Phantom 4 Pro V2.0  sich kabellos mit DJI Goggles zu verbinden. Das OcuSync-Übertragungssystem soll weniger Bildausfälle mitbringen. Dies ist besonders interessant für Drohnenpiloten die ihre Drohnen weit weg steuern.

Die wichtigsten Merkmale einer Reisedrohne

Formfaktor: Die Phantom 4 ist die größte Hobbydrohne von DJI. Ohne Propeller misst diese in der Diagonale 350 mm, die sonstigen Abmessungen sind 289.5 × 289.5 × 196 mm (L×B×H). Die DJI Phantom 4 hat keine faltbaren Motorarme jedoch abnehmbare Propeller. Das Gehäuse ist sehr stabil und kann gewisse Unfälle überstehen. Mit dieser Größe und mit den leuchtstarken LED ist die Phantom 4 auch besonders gut in der Luft zu sehen. Mit Ladekabel, Propeller, Fernbedienung, zwei Batterien ist die Phantom 4 schon ein Brocken Drohnentechnik, den ich nicht immer mitnehmen kann. Aufgrund Ihrer Größe ist die Phantom 4 die perfekte Reisedrohne, wenn Du auf Reisen viel Platz hast und z.B. mit dem Wohnmobil oder mit dem Auto unterwegs bist. Ebenso ist die Phantom 4 für Reisende geeignet, die weniger mobil sind. D.h. mit einem großen Koffer in eine Region fahren und da bleiben.

Während die Spark als Spielzeug wahrgenommen wird, drehen sich die Menschen sich bereits nach mir um, wenn ich die Phantom 4 aus dem Rucksack auspacke und die Propeller befestige. Die Größe der Phantom 4 verändert die Wahrnehmung bei deinen Mitmenschen.

Gewicht: Das Gewicht beträgt inkl. Batterie und Propeller von 1368 g (Phantom 4 Advanced), 1375 g (Phantom 4 Pro V 2.0) bis 1388 g (Phantom 4 Pro). Das hohe Gewicht macht die Phantom 4 sehr stabil in der Luft. Wie immer gibt DJI an, dass die Phantom 4 Winden bis zu Beaufort Stufe 5 (29 bis 38 km/h) widerstehen kann. Durch viele YouTube Tests wird aber nachgewiesen, dass die Drohne Windgeschwindigkeiten von ca. 50 km/h meistern kann. Ich selbst fliege die Phantom 4 bei Windgeschwindigkeiten von ca. 33 km/h, also innerhalb des von DJI angegebenen Bereiches, ohne Probleme.

beste Reisedrohne Vergleich

Lautstärke: Wenn ich schon aufgrund der Größe mit der Phantom 4 Pro nicht aufgefallen bin, dann wird dies spätestens nach Start der Fall sein. Die Phantom 4 kann bei Vollgas über 100 db laut werden. Die Phantom 4 Pro V2.0 fliegt mit den neu designten Propellern (9455S) und mit speziellen Treibern für die Ansteuerung der Motoren bis zu 4 db leiser. In ca. 15 m Flughöhe hört man die Phantom 4 Pro V1.0 mit ca. 66 db und die Phantom 4 Pro V2.0 mit ca. 62 db. Sobald man die Phantom 4 mit den neuen, geräuscharmen Propellern ausgestattet hat, kann man die Lautstärke senken und sich dem db Wert der Phantom 4 Pro  V2.0 annähern. Sofern du also bereits eine Phantom 4 Pro V1.0 hast und leiser fliegen möchtest, ist dies mein Tipp an dich.

Bild und Videoqualität: Gemäß der Spezifikation der Phantom 4 Advanced, Phantom 4 Pro V1.0 und Phantom 4 Pro V2.0, scheinen alle drei das gleiche Kamerasystem zu nutzen. Es kommt ein 1 Zoll Bildsensor mit 20 effektiven Megapixeln zum Einsatz. Die Kamera produziert mit 24 mm Brennweite (entspricht 35 mm) und mit einer verstellbaren Blende von f / 2.8 – f / 11 sehr schöne Bilder.  Wenn du auch gerne die Kamera-Einstellungen manuell veränderst, bist Du mit der Phantom 4 Kamera genau richtig. Ebenso hast du die Möglichkeit den Fokus manuell zu setzen. 4k Videos können mit 60 FPS und mit einer Video-Bitrate von 100 Mbps aufgenommen werden. Damit ist die Phantom 4 Pro die einzige Drohne die mit 60 FPS aufnehmen kann, die dann später in der Nachbearbeitung zu Zeitlupen umgewandelt werden können. Die 4K Videos haben in 24, 30 oder 60 FPS eine atemberaubende Qualität. Während du ein Video in 4K aufnimmst, hast Du parallel die Möglichkeiten Fotos zu schießen. Ein 3 Achsen Gimbal sichert bei der Phantom 4 sanfte, stabile Fotos und Videos bei jedem Flugmanöver oder bei starken Winden.

Hinderniserkennung: Das Hinderniserkennungssystem bei der Phantom 4 Pro V.1.0, Phantom 4 Pro V.2.0 scheint identisch zu sein. Bei keiner anderen DJI Drohne im Consumerbereich existiert ein solches System. Die Erfassungsreichweite für Hindernisse vorne und hinten liegt bei 30 m. Zusätzlich ist die Phantom 4 Pro mit Infrarotsensoren auf beiden Seiten des Flugzeugs ausgestattet. Diese erfassen den Abstand zwischen der Phantom 4 und seitlichen Hindernissen innerhalb einer Reichweite von bis zu 7 m. Die Phantom 4 Advanced kommt nur mit einem frontalen Sensor daher, jedoch mit der gleichen Erfassungsreichweite. Das Hinderniserfassungssystem funktioniert ausgezeichnet und meine Drohne hat einige kritische Situationen damit “überlebt”. Wie gut dieses System funktioniert wird eindrucksvoll mittels youtube Videos mit dem Titel “phantom 4 obstacle avoidance” bewiesen. Das System macht die Phantom 4 Pro V 1.0 und V2.0 besonders im Anfänger- und Stativmodus zu einer einfachen und sicher fliegenden Drohne.

Flugreichweite: DJI gibt die max. Reichweite mit 7 km an. Ich habe diesen Wert nicht erreichen können, da ausschließlich Sichtflug gestattet ist. Diverse YouTube Tests bescheinigen der Phantom 4, 4-5 km Reichweite über Land.

Flugzeit: DJI benennt die max. Flugzeit der Phantom 4 Pro, ohne Wind, auf max. 30 Min.  Realistisch erreiche ich mit der Phantom 4 Pro Flugzeiten von max. 28 min. In den 28 min habe ich bis dato jedes Motiv aufgenommen und Video geschossen.  Das ist der beste Zeitwert aller DJI Hobbydrohnen. Mit dieser aus meiner Sicht enormen Flugzeit, schaffst Du jedes Foto- oder Videoprojekt zu realisieren.

Geschwindigkeit: Die Phantom 4 ist enorm schnell und agil in der Luft. Sie erreicht gemäß DJI ohne Wind im Sportmodus eine max. Geschwindigkeit von 72 km/h. Ich finde, diese Geschwindigkeit zu erreichen ist realistisch. Im Sport Modus saust die Drohne an mir vorbei und hat bei einer Vollbremsung (Umkehr) einen recht langen Bremsweg. Aber auch in den anderen Modi fliegt die Drohne zügig zu den Foto- oder Video-Motiven.

beste Reisedrohne Vergleich

Mein Fazit

Wenn Du Anfänger bist, dann rate ich Dir zur Spark oder zur qualitativ besseren Mavic Air. Möchtest Du beeindruckende Fotos, dann greife zur Mavic 2 Pro. Für mehr kreative Videomöglichkeiten hole dir die Mavic 2 Zoom. Möchtest Du Top-Bilder und das beste Videomaterial, dann schaue Dir die Phantom 4 Pro V.2.0 an. Kannst Du auf die neueste Videoübertragungstechnik und auf die hintere Hinderniserkennung verzichten, dann ziehe die Phantom 4 Advanced in Betracht. Eine faltbare Drohne soll es sein und Du möchtest ein paar Hundert Euro sparen? Dann hole dir die leisere Mavic Pro Platinum.

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Durch den Kauf eines Produktes über eines der Links entstehen dir keinerlei extra Kosten. Ich enthalte jedoch eine kleine Provision, die mir Hilft die Kosten für den Blog zu decken. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.