Mach mit! #take1piece für eine saubere Umwelt – Mit kleinen Schritten Großes bewirken.

Mach mit! #take1piece für eine saubere Umwelt – Mit kleinen Schritten Großes bewirken – plastikfrei Kampagne

Jedes Jahr landen acht bis 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Ist es da nicht auch schon egal, ob wir eine Plastiktüte oder einen Plastikbecher sparen oder nicht? Nein, ist es nicht! Wenn alle einen kleinen Schritt machen, wird ein großer daraus.

Plastik baut sich nicht von selbst ab. Es wird durch Wellenbewegung und Sonneneinstrahlung zu kleinen Teilchen zersetzt. Diese sinken ab und treiben mehr oder weniger unsichtbar im Wasser herum, wo Tiere es aufnehmen.

Plastik ist überall!

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Mittlerweile schwimmt mehr Plastik in den Weltmeeren als Plankton. Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen, Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen oder verfangen sich in weggeworfenen Fischernetzen und ertrinken. Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Diese winzigen Plastikteilchen landen später auf unserem Esstisch. Inklusive der giftigen Chemikalien, die beispielsweise als Weichmacher oder Flammschutzmittel oft im Plastik enthalten sind. Das alles ist im Fisch, den wir essen, im Grundwasser, dass wir trinken, auf unserem Obst und Gemüse und so weiter. Wir vergiften uns selbst.

Einmal-Plastikgeschirr in Plastik verpackt in China

Plastik ist uncool.

Nachdem der erste verpackungsfreie Supermarkt in Berlin aufgemacht hat, zogen andere Städte schnell nach. Der plastikfrei Trend schlug auf Instagram und in der Öffentlichkeit Wellen. Weniger Müll zu machen wurde nicht nur für Ökos, sondern auch für die Presse interessant. Plastik wurde uncool und kurze Zeit später gab es die freiwillige Kostenpflicht für Plastiktüten. Immer mehr Menschen reflektieren und versuchen Plastik in ihrem Leben zu reduzieren. Dieses Beispiel zeigt, dass jeder kleine Schritt zu einer großen Tat werden kann.

Plastik macht die Welt kaputt.

Das ganze Ausmaß des Plastikkonsums wurde uns das erste Mal erst so richtig auf unseren Reisen bewusst. Kein Strand, an den wir kamen, war plastikfrei. Egal, auf welchem Kontinent wir uns befanden.

An der Nordsee haben wir vollendete Tiere an den Stränden gefunden, die sich in Fischernetzen verfangen und qualvoll ertrunken sind.

Dieser Vogel hat sich im Plastiknetz verheddert und ist ertrunken.

In Kolumbien sahen wir einen Strand mit so viel Plastik auf dem Boden, dass man den Sand kaum mehr gesehen hat.

Plastik am Strand

Auch im alltäglichen Leben, finden wir Plastik auf Straßen und Gehwegen. Ich bin bereits zwei Mal gestürzt, weil ich mich beim Laufen in einem Plastikband verfangen habe, mit dem die Zeitungen, Werbeprospekte zusammengehalten werden. Ein Mal davon, mit schlimmen Folgen.

Plastik im Alltag vermeiden – 10 einfache, kleine Tipps!

Ein komplett plastikfreies Leben ist schwer. Aber schon durch einige kleine Veränderungen lässt sich das Plastik reduzieren. Hier einige Beispiele:

  1. Mehrweg kaufen und auf Einwegverpackungen verzichten.
  2. Auf Plastikbeutel beim Obst- und Gemüsekauf verzichten. Obst und Gemüse ist durch seine natürliche Schale bereits verpackt und man kann es auch lose auf das Band im Supermarkt legen.
  3. Statt Taschentücher in einzelnen Päckchen besser Taschentücher im Kartonspender kaufen.
  4. Selber kochen, statt Fertiggerichte zu kaufen.
  5. Käse und Wurst von der Käsetheke kaufen und ein eigenes Gefäß mitbringen.
  6. Statt Café to go, Café to stay bestellen oder eigenen Mehrwegbecher mitbringen.
  7. Wasser in Glasflaschen kaufen oder Leitungswasser trinken.
  8. Keine Produkte kaufen, die Mikroplastik enthalten wie verschiedene Peelings, Gesichtsreiniger, Duschgel, Puder, Makeup, Rouge, Shampoo etc.
  9. Eis in der Waffel bestellen statt im Becher.
  10. Stofftragetasche anstatt Plastiktüte verwenden.

Da ein Leben ohne Plastik momentan noch schwer ist, ist es umso wichtiger herumliegenden Plastikmüll aufzuheben, fachgerecht zu entsorgen und darüber zu reden!

Weitere Tipps zum Thema nachhaltig Reisen habe ich hier für euch.

Mikroplastik am Strand

#take1piece – Meine kleine Kampagne auf Instagram

Auf jedem unserer Spaziergänge am Strand im Wald oder in den Bergen nehmen wir immer etwas mit. Keine Muscheln, Steine, Stöcke oder Korallen, sondern ein Stück Müll.

Die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Minimalismus beschäftigen mich schon seit Jahren. Und schon seit Jahren habe ich die Idee im Kopf, eine Kampagne zu starten, die viele Menschen auf der Welt motiviert, unsere Welt ein klein wenig sauberer zu machen.

Ein Stück Plastikmüll aufzusammeln und zu entsorgen kostet nicht viel Zeit. Diese kleine Aktion, macht die Welt schöner und kann Leben retten. Es ist eine Tüte, ein Eislöffel, ein Feuerzeug oder Einwegrasierer weniger, an dem ein Vogel, ein Fisch oder eine Schildkröte sterben könnte.

#take1piece – Sei ein Held

#take1piece und Mach mit!

Während unserer Reisen mache ich immer schöne Urlaubsbilder, die ich mit euch auf dem Instagram Kanal @Levartworld teile. Aber auch eben solche Plastikmüllbilder, die nicht schön sind, aber dafür die Welt so zeigen, wie sie auch ist. Auf meinem neuen Instagram Account @take1piece könnt ihr euch diese Bilder anschauen und mitmachen.

Sei ein Held! Wenn du das nächste Mal im Urlaub bist, einen Spaziergang vor deiner Haustür machst, egal ob in den Bergen, im Wald, in der Stadt oder am Meer. #take1piece!

Nimm bei jedem Spaziergang ein Stück Plastikmüll mit. Du sammelst dadurch nicht nur Karmapunkte, sondern machst die Welt zu einem besseren Ort.

Schieß ein Foto und lade es mit dem Hashtag #take1piece auf Instagram hoch. Ganz nach dem Motto “tue Gutes und rede darüber!” Gemeinsam können wir es schaffen.

Wenn jeder einen kleinen Schritt mache, wird in Summe ein großer draus!

9 Responses

  1. Horst

    Servus Alexandra!

    Ich finde es immer spitze, wenn sich jemand für die Umwelt einsetzt! Mir ist dieses Thema auch sehr wichtig und will deshalb kommendes Jahr hier noch aktiver werden.

    Danke für diesen Artikel!
    Horst

    • Levartworldblog

      Hallo Horst, freut mich zu lesen. 🙂 Jedes Bisschen weniger Plastik hilft enorm. 🙂 Viele Grüße
      Alexandra

  2. Julia

    Coole Idee! Wir versuchen seit einige Zeit Plastik in unserem Haushalt zu reduzieren, da sind deine Tipps sehr hilfreich!

    • Levartworldblog

      Das ist super und freut mich sehr. Das ist gar nicht so einfach aber jedes Bisschen weniger Plastik hilft sehr. 🙂 Viele Grüße Alexandra

  3. Jenny

    Was für ein toller Vorsatz und ein super Projekt! Da mache ich sehr gern mit ❤

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Levartworldblog

      Klasse, das freut mich 🙂 Ich freue mich über jedes Bild 🙂

  4. Barbara

    Wow! Ich finde das eine echt gute Idee und werde sie sicherlich unterstützen. Denn mich macht der Müll, auf den man auf Reisen so stößt, auch immer wahnsinnig! Besonders der Umgang mit Müll in der Karibik hat mich extrem nachdenklich gestimmt.
    Und ich gebe dir Recht: es fängt bei uns an! Wir können helfen, die Welt besser zu machen – denn wer weiß wie vielen Fischen oder Schildkröten ich das Leben gerettet hab, indem ich herumschwimmendes Plastik im Meer mitgenommen und entsorgt habe. Andererseits: wer garantiert mir, dass es dort dann auch fachgerecht endbearbeitet wird und nicht wieder irgendwo im Grundwasser landet? Hach, eine schwierige Welt ist das, im der wir leben!
    Aber wie gesagt: ich finde deine Initiative super und einen Schritt in die richtige Richtung! Lg Barbara

    • Levartworldblog

      Danke für deinen Kommentar liebe Barbara! Jedes Leben zählt! LG Alexandra 🙂

  5. Andersreisender

    Tolle Idee! Neben dem Plastik finde ich Glassplitter am Strand auch ziemlich gefährlich. Nehme ich immer mit und entsorge sie, damit sich niemand die Füße aufschneidet. Aber was ich Dich zum ersten Bild noch fragen wollte: Bist Du sicher, dass das Geschirr in China nur einmal verwendet wird? Soweit ich weiß wird es gewaschen und dann wieder eingeschweißt. Ich habe solche Pakete auch schon mit Porzellanschalen bekommen. Abgesehen davon, dass ich es sowieso ziemlich sinnfrei finde Geschirr in Plastikfolie einzupacken. 😉

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